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Wer soll und kann Aktien-CFDs handeln?
CFDs sind Geschäfte mit gehebelten Finanzprodukten und daher können sowohl Gewinne als auch Verluste erheblich sein und sehr kurzfristig verzeichnet werden. Aus diesem Grund sind sie ausschließlich für erfahrene oder professionelle Anleger geeignet. Aktien-CFDs sind außerbörslich gehandelt und sind daher nicht durch Börsenrichtlinien abgesichert.

CFDs sind äußerst flexible Instrumente mit einem hohen Anteil an Fremdkapital und für einen erfolgreichen Einsatz muss der Anleger einen klaren Überblick über eine zu erwartende Preisentwicklung sowie Einblick in verbundenen Risiken haben. Er sollte seine Positionen gut im Auge behalten und Stop-Loss sowie Limitaufträge als Risiko-Managementtools einsetzen.

CFDs werden von der Finanzdienstleistungsbehörde in Großbritannien (FSA) und gemäß des Gesetzes über Finanzdienstleistungen und Märkte 2000 reguliert. Über alle CFD Geschäfte wird bei der FSA täglich Bericht erstattet und regulierte Unternehmen müssen über ausreichende Finanzressourcen verfügen, um das Volumen ihrer CFD Geschäfte zu jeder Zeit unterstützen zu können. Geschäfte mit Kunden außerhalb Großbritanniens jedoch innerhalb der Europäischen Union werden im Rahmen des Gegenseitigen Abkommens der Wertpapierdienstleistungsrichtlinie (ISD) der EU durch lokale Aufsichtsbehörden bewilligt.

Materielles Eigentumsrecht
Das Abkommen, das zwischen zwei Handelspartnern hinsichtlich eines CFD Geschäfts abgeschlossen wird, bezieht sich auf den Gewinn- oder Verlustaustausch eines angegebenen Geschäfts und schließt keine Übertragung des Eigentumsrechts des zugrunde liegenden Vermögens ein. Der Eigentümer eines CFDs (zum Beispiel mit einer Long-Kaufposition) hat kein Stimmrecht oder andere Rechte im Zusammenhang mit der zugrunde liegenden Aktie – mit Ausnahme der Dividende

Aktien-CFD Preise
Der Preis zu dem Aktien CFDs gehandelt werden entspricht gewöhnlich dem zugrunde liegenden Aktienpreis und ist von den normalen Marktbedingungen zum Handelszeitpunkt abhängig. IFX arbeitet vor allem als Marketmaker und daher gibt es Preisunterschiede wenn Sie 1,000 Aktien oder 100,000 Aktien kaufen. Kunden müssen IFX i.d.R. eine Provision zahlen und zwar gemessen am Handelsvolumen der zugrunde liegenden Aktie

Einschusszahlungen
Zum Schutz der Integrität des Marktes müssen Kunden einen Einschussbetrag (engl. Margin) zahlen, um potentielle Verpflichtungen auszugleichen, die sich aufgrund von Preisschwankungen ergeben können. Die Einschusszahlung wird an Hand des zugrunde liegenden Vermögenswerts für Aktien CFDs kalkuliert und wird als prozentualer Anteil des Wertes mit einem Preis aufgeführt, der je nach den Schwankungen des Marktes oder des jeweiligen Vermögens variiert. Die Einschusszahlung für Index-Future CFDs ist als mehrteilige Einlage angegeben. Als Richtlinie ist bei einem Aktien CFD gewöhnlich von einer erforderlichen Einschusszahlung zwischen 10% und 20% auszugehen, während Index-Future CFDs aufgrund geringerer Schwankungen i.d.R. weniger erfordern.
ken.

Tägliche Marginangleichung (Marking-to-Market)
Marking-to-Market bedeutet eine tägliche Angleichung des erforderlichen Einschusses, basierend auf der Werteentwicklung der zugrunde liegenden Aktienpositon. Alle Einschussdefizite (Margindefizite) müssen umgehend gedeckt werden. Erfolgt dies nicht, können Positionen ohne Einverständnis des Kunden aufgelöst werden. Mark-to-Market Überschüsse oder Defizite werden dem Sachkonto bis zur Auflösung der Position nicht gutgeschrieben und auch nicht belastet.

Zinszahlungen
Bei Kauf (long) eines Aktien CFDs wird bis zur Auflösung des Geschäfts ein täglicher Zinsbetrag berechnet. Der berechnete Zinssatz kann variieren, wird aber i.d.R. als prozentualer Anteil über einen Grundrichtkurs kalkuliert. Beispielsweise Libor plus 1.75%.

Wie oben erwähnt wurde ist der Verkauf (short) eines Aktien-CFDs mit dem Verkauf der zugrunde liegenden Position gleichzusetzen, bei dem Kapital freigesetzt wird und eine Finanzbelastung demnach nicht zutrifft. Je nach Marktbedingungen können beim Verkauf eines CFDs Zinserträge für den Kunden erwirtschaftet werden. Der entsprechende Zinssatz wird i.d.R. als prozentualer Anteil unterhalb des Grundrichtkurses angegeben, z.B. Libor minus 1%.

Bei Aktienindex CFDs sind solche Zinsen weder fällig noch ausstehend.

Einlagekonten erwirtschaften täglich auflaufende Zinsen, die monatlich am ersten Arbeitstag des Monats gutgeschrieben werden.

Dividenden
Bei einem normalen Aktienkauf hat der Anleger ein Anrecht auf die Einnahme aller Dividenden, die vom Unternehmen gezahlt wurden. Auch wenn es sich bei dem Eigentümer des gekauften CFDs nicht um den verfügungsberechtigten Eigentümer der Aktien handelt, hat dieser das Anrecht auf eine Bargeldsumme, die den vom Unternehmen ausgewiesenen Dividenden in etwa entspricht (abzüglich aller Steuer- oder Verwaltungsgebühren) solange die Position offen bleibt. Im Gegensatz dazu ist der Eigentümer eines verkauften CFDs dazu verpflichtet eine Zahlung zu leisten, die der Bruttodividende entspricht. Dabei spielt es keine Rolle, ob er Eigentümer der zugrunde liegenden Position ist. Der Termin zur Bestimmung einer Anspruchsberechtigung auf eine Dividende entspricht dem Ex-Dividenden Termin, der von dem zugrunde liegenden Unternehmen angegeben wird.
Kunden wird dazu geraten die Termine aller ausstehenden Dividenden zu überprüfen, bevor sie sich an CFD Positionen beteiligen.

Kapitalberichtigungen
Alle Kapitalberichtungen werden in ein CFD eingebaut und das CFD reflektiert alle Änderungen.

Kapitalberichtigungen schließen Prämien, Bezugsrecht- und Garantieangebote sowie Zusammenlegung and Subdivisionen von Aktienkapital ein. In Bezug auf Übernahmesituationen halten Sie sich bitte an die Bemerkungen in der Sektion Zwangsauflösung von Positionen.

Auflösung von Positionen
Jedes Finanzgeschäft unterliegt den vorherrschenden Marktbedingungen zum Handelszeitpunkt. Derivaten stehen in Verbindung zum zugrunde liegenden Marktsentiment im Allgemeinen, und einem speziellen zugrunde liegenden Instrument.

Bei Eröffnung einer CFD Position kann ein Kunde davon ausgehen, dass er die Position nach Belieben auflösen kann. Der erzielte Preis wird durch die zuvor im Einzelnen beschriebenen Umstände bestimmt, jedoch sollte der Preis zum Handelszeitpunkt in etwa dem des zugrunde liegenden Instruments entsprechen.

Zwangsauflösung von Positionen
Gewöhnlich bleibt ein Aktien-CFD solange offen, bis der Eigentümer entscheidet die Position aufzulösen. Unter bestimmten Umständen ist es jedoch möglich, dass eine Position ohne Genehmigung des Kunden aufgelöst wird.

  1. Übernahme des Unternehmens, das dem CFD zugrunde liegt.
    Gelegentlich unterliegen Unternehmen mit offenen CFDs Übernahmeangeboten, die entweder vereinbart oder auch feindlich sein können. Positionen in CFDs können während dieser Zeit offen bleiben oder geöffnet werden. Jedoch wird jede offene Position einen Tag vor dem letzten Tag, an dem die Aktien in ihrer existierenden Form notiert sind, zum vorherrschenden Marktpreis ausgebucht.


  2. Versäumnis des Kunden einen Margin Calls nachzukommen.
    Wie zuvor erwähnt werden die Einschusszahlungen auf einer täglichen Mark-to-Market Basis kalkuliert. Kommt es zu einem nicht vollständigen Erfüllung des Margincalls oder zu einem Nichtausgleich eines Margindefizites, muss dieser am gleichen Tag der Einschussaufforderung gedeckt werden. Bei Versäumnis kann die Position zum vorherrschenden Marktpreis aufgelöst werden. Es ist in diesem Fall unerherblich ob der Kunde mit der Auflösung einverstanden ist oder nicht. Alle Fehlbeträge werden von der ursprünglichen Einschusszahlung abgezogen und der Restbetrag wird auf dem Kundenkonto gutgeschrieben.

Abrechnungsservices
Eindeutige und exakte Kontobewertungen werden auf täglicher Basis oder, bei Anfrage, mehrmals am Tag durchgeführt. IFX kalkuliert die Einschussanforderungen (Margincalls) des Kunden basierend auf dem Nettowert der offenen Positionen des Kontos. Tägliche Kontobewertungen werden in englischer Sprache erstellt und den Kunden per Email oder Fax ab etwa 7.00 Uhr Mitteleuropäischer Zeit zugesandt.
IFX bietet seinen Kunden alle Vorteile eines 24-Stunden Back-Office. Das bedeutet, dass Sie von jedem Ort und jeder Zeitzone weltweit erreichen können. Wir sind für Sie da – 24 Stunden am Tag, egal ob Sie Ihren Kontostand überprüfen, Kontoauszüge anfordern oder Geld transferieren möchten.
IFX's Back Office und Abrechnungsabteilung können durchgehend von Montag 7.00 Uhr Mitteleuropäischer Zeit bis Samstag 7.00 Uhr erreicht werden.

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